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Martina Gebhardt feiert 25 jähriges Firmenjubiläum

Martina Gebhardt feiert 25 jähriges Firmenjubiläum

Von Hunden, Tschernobyl und Thymian

  
Wenn das Leben nicht manchmal so unvorhersehbar und überraschend wäre, dann würde Martina Gebhardt vermutlich irgendwo auf der Welt ökologische Häuser bauen. Das macht die ausgebildete Architektin zwar sowieso, aber ihre eigentliche Berufung hat sie einen anderen, außergewöhnlichen aber erfolgreichen, Weg einschlagen lassen. 
 

 

Vor 25 Jahren gründete sie das Unternehmen MARTINA GEBHARDT NATURKOSMETIK

und gab ihm bezeichnenderweise den eigenen Namen. Seit dieser Zeit leitet sie den Betrieb mit einer erstaunlichen Mischung aus idealistischer Konsequenz und umfassender Führungsverantwortung einerseits und entspanntem Vertrauen andererseits. Jede einzelne Neueinführung ihrer 140 Artikel umfassenden Produktpalette geht auf Ihre persönliche Idee und Rezeptur zurück. 

Doch wie kam diese Umleitung auf dem Lebensweg, die sie zur Naturkosmetik brachte? „Vermutlich mein Forschergeist und meine Leidenschaft für Pflanzen und Natur“, lacht sie, „dazu eine Menge Zufälle und eine große Portion Glück!“

 
Im Alter von drei Jahren erlitt sie einen Hundebiss in die Wange, der leider eine sehr unschöne Narbe zurückließ. Die Angst vor einer korrigierenden OP veranlasste sie als Teenager nach alternativen Heilungsmethoden umzusehen und so trug sie dankbar die Thymian-Wollwachssalbe auf, die ihr alter Kinderarzt speziell angefertigt hatte und massierte sie konsequent über Wochen und Monate ein. Das Ergebnis ist eine heute kaum mehr wahrzunehmende Hautfalte, bei der man eher ein Lachgrübchen vermuten würde. 

Die Anwendung dieser natürlichen Rezeptur brachte darüber hinaus die erstaunliche Erkenntnis, dass sich die beginnende Akne damit hervorragend behandeln ließ.

Von da ab rührte und erforschte Martina Gebhardt Salben und Cremes in allerlei Konsistenzen. Alle hatten eines gemeinsam. Sie sind zu 100% aus natürlichen Inhaltsstoffen, damals wie heute.

Trotz ihres florierenden Hobbybetriebs durch den sie Freunde und Bekannte mit naturreinen Rezepturen versorgte, entschied sie sich für eine Architekturstudium. Das hatte sie gerade beendet, als das Tschernobyl-Unglück über Europa hereinbrach.

„Plötzlich war es wieder da, das Bewusstsein für den unschätzbaren Wert unbelasteter Umwelt, für eine gesunde Lebensweise und die umfassende Wirkung reiner Naturstoffe. Für mich war sofort klar, dass ich diesen Weg gehen will“, betont sie eindrücklich.

Martina Gebhardt Naturkosmetik

Es folgte die Firmengründung im Okt. 1986 und diesen Weg geht sie bis heute mit 

aller Konsequenz. „Nur“ pflanzliche Rohstoffe waren ihr schnell nicht mehr genug. Also reiste die umtriebige Unternehmerin und überzeugte so manchen Bauern auf kontrolliert-biologischen Anbau umzustellen. Den Qualitätsanspruch immer fest im Blick ließ sie Anfang 2010 ihr gesamtes Sortiment Demeter-zertifizieren - als erstes Kosmetikunternehmen weltweit!


Oberbayern – Afrika – New Mexico

Die Richtlinie von Martina Gebhardt entspricht der philosophischen Einsicht, dass „weniger mehr ist“. „In meiner Kosmetik verwende ich nur jene Rohstoffe, die sinnvoll sind und sich gegenseitig ergänzen. Jeder einzelne naturreine Inhaltsstoff ist hier ein wertvoller Wirkstoff für die Haut.“


Inspiration für ihre Kosmetik findet die naturbegeisterte Gründerin durch das Aufspüren historischen Heilkräuterwissens oder durch ihre Reisen und Projekte in exotischen Ländern. Als sie vor ein paar Jahren in Burkina Faso ein Sheabutter-Projekt ins Leben gerufen hatte, war sie so fasziniert von den entzündungshemmenden Eigenschaften des afrikanischen Affenbrotbaumes, dass sie flugs darauf eine Baobab-Fußpflegeserie entwickelte.

Alle Produkte werden in einem über 800 Jahre alten umgebauten Bauernhof im oberbayrischen Rott kreiert und produziert. Die Chefin selbst ist aber nur noch wenige Wochen im Jahr physisch anwesend. Ihr Lebensmittelpunkt hat sich seit einiger Zeit in die USA verlagert. Dort betrieb sie mehrere Jahre eine Farm in Utah, baute Kräuter an und entwickelte spagyrische Essenzen - eine Jahrtausende alte Kunst der Heilpflanzenanwendung durch die es möglich ist, der Haut den Impuls zur Selbstregeneration zu geben.


Ihr neuestes Projekt führt Martina Gebhardt zu ihren Wurzeln als Architektin zurück. Inmitten von Taos, New Mexico ist sie gerade mit dem Umbau eines traditionellen 230 Jahre alten Lehmgebäudes, das früher Teil eines spanischen Forts war, beschäftigt, um es dann wieder den Menschen als kulturellen Mittelpunkt für Ausstellungen und Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen.

Und auch hier findet sie neben ihrer Funktion als Mutter, Geschäftsführerin im fernen Deutschland und Bauherrin in Taos, irgendwie noch die Zeit ihrer Leidenschaft als Ethnobotanikerin nachzugehen. Ihre schönsten Stunden verbringt sie mit einem indianischen Schamanen beim Heilkräutersammeln in den Bergen des Hinterlandes. 

Man darf daher gespannt sein, mit welcher außergewöhnlich traditionell-innovativen Rezepturidee sie bald aufwarten wird.

Trotz ihrer mehr als 25 jährigen Erfahrung in der Kosmetik ist Martina Gebhardt überzeugt: „ Positive Energie ist das wichtigste Schönheitsmittel. Nur wenn wir uns in unserer Haut wohlfühlen, strahlen wir Vitalität und Harmonie aus. Wir fühlen uns schön – wir sind schön!“